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Iron Men – Mode in Stahl

29 März 26 Juni

Das Kunsthistorische Museum widmet sich in seiner großen Frühlingsausstellung einem bisher wenig beleuchteten, künstlerisch und kulturell aber hochbedeutenden Aspekt der europäischen Renaissance – dem Harnisch.

Es existiert eine Vielfalt an Formen dieses Bekleidungsstückes, je nachdem, ob es für Krieg, Turniersport oder festliche Anlässe vorgesehen war. Iron Men wird erstmals einige der spektakulärsten Plattnerarbeiten, die vom späten 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert in Europa entstanden, an einem Ort vereinen. Gemeinsam mit ausgewählten Gemälden, Textilien und Skulpturen werfen die rund 170 Objekte ein neues, mitunter überraschendes Licht auf ein komplexes Thema. Bis heute ist es von romantisch-verklärten Vorstellungen aus Literatur und Film geprägt, die erheblich zu einem hegemonialen Männlichkeitsbild beigetragen haben und weiterhin geschlechtsspezifische Verhaltenserwartungen beeinflussen.

Die Schau setzt sich mit der symbolischen Bedeutung des Harnisches in der frühneuzeitlichen Gesellschaft auseinander. Sie illustriert dabei seinen Stellenwert als politisches und dynastisches Symbol, als diplomatisches Geschenk, als persönliches und historisches Erinnerungsstück und nicht zuletzt als hochmodisches stählernes Kleidungsstück – und dies über religiöse, ideologische und auch geschlechtliche Grenzen hinweg.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Meisterwerke der Wiener Hofjagdund Rüstkammer. Ergänzt werden diese Objekte durch Leihgaben etwa aus dem Metropolitan Museum of Art in New York und der Real Armería in Madrid.

(aus dem Pressetext, KHM Wien)

Video: Die virtuelle Ausstellungseröffnung auf Youtube

Maria-Theresien-Platz
Wien, Wien 1010 Österreich
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