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SUMMARY:Guter Stoff. Kollektion Textilmuseum
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SUMMARY:Sonderausstellung: mode macht geld
DESCRIPTION:Die globale Modeindustrie\, mein Kleiderschrank und ich \nUnser Modekonsum steigt und steigt. Fast Fashion herrscht on- und offline. Wie ist die immer schnellere und günstigere Produktion möglich? Wer gewinnt\, wer verliert? Und was steckt in meinem Kleiderschrank? Die Ausstellung bewegt sich entlang der Wertschöpfungskette vom Baumwollanbau über Konfektion und Marketing bis hin zur Entsorgung oder Weiterverarbeitung. Historische Fenster spiegeln die Gegenwart mit der Textilindustrie seit dem 19. Jahrhundert. \nDie dialogische Führung zur Sonderausstellung regt zum gemeinsamen Nachdenken über die Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft unseres Kleiderkonsums an. Wer zahlt den wahren Preis für Fast Fashion und wie finden wir neue Wege für einen nachhaltigen Umgang mit Kleidern? Die Ausstellung führt die heutige Faktenlage zur Fast Fashion-Industrie auf. Angereichert wird die Führung von den Erfahrungen und Geschichten unserer freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter\, die die globalen Entwicklungen der Modeindustrie der letzten 60 Jahre in ihrem Berufsleben miterlebt haben.
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SUMMARY:Faden nach Zahlen. Kreuzstich vom Gestern ins Heute
DESCRIPTION:Im Herbst 2024 eröffnet das Volkskundemuseum am Paulustor einen neuen Ausstellungsraum: das Sammlungskabinett. Hier entstehen in losen Abständen Ausstellungen mit Objekten aus der Sammlung des Museums. Ein Großteil der Objekte stammt aus der Zeit vor 1900\, gesammelt wurde vor dem Hintergrund einer rasanten Industrialisierung entlang des damaligen volkskundlichen Kanons: Typischerweise kamen Möbel\, Hausrat\, Textilien\, „Volkskunst“-Objekte oder auch Objekte\, die mit Bräuchen und Ritualen in Verbindung stehen\, in die Sammlung. \nMit dem Sammlungskabinett holt das Volkskundemuseum in losen Abständen ausgewählte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie unter neuen Gesichtspunkten und aktuellen Fragestellungen. \nDas erste Sammlungskabinett widmet sich einer besonderen Kategorie von textilen Objekten: den Kreuzstichobjekten. Die Datenbank des Museums listet über 300 Inventarnummern mit dieser handwerklichen Technik\, bei der es auf das Zählen und Auszählen ankommt\, darunter Stickmustertücher\, Bänder\, Kleidungsstücke\, Nadelkissen und viele andere mit Kreuzstich versehene Textilien oder verzierte Gegenstände. Das kuratorische Konzept folgt der Materialität der Objekte: Wovon erzählen ihre Beschaffenheiten\, Farben und Formen? Warum veränderten sich Muster und/oder Farben? Weshalb wurden Kreuzstich-Objekte gesammelt\, was sollte mit ihnen vermittelt werden? \nGleichzeitig fragt das Museum nach relevanten Lücken in der Sammlung und reflektiert gegenwärtige Phänomene und Praktiken. Sticken und vor allem der Kreuzstich sind wieder in – sei es im Kontext von DIY oder der Craftivism-Bewegung. Vertreter*innen dieser Szene praktizieren handwerkliche Techniken mit weiblicher Konnotation und verknüpfen sie zumeist mit gesellschaftskritischen Statements. \nDas Sammlungskabinett schließt räumlich und inhaltlich an die Geschichte des Hauses im Eingangsbereich des Museums und an die Rauchstube an und eröffnet so weitere Aspekte einer aktuellen Museumsforschung. \nTitelbild: Mustertuch von Rosalia Dirnberger\, 1865; Volkskundemuseum am Paulustor/UMJ. (c) Nicolae David
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SUMMARY:XULY.Bët – Funkin’ Fashion Factory 100% Recycled
DESCRIPTION:Große Schriftzeichen\, selbstbewusste Statements und recycelte Textilien – das sind die Erkennungsmerkmale des Pariser Modelabels XULY.Bët. In einer Einzelausstellung zeigt das MK&G rund 20 ausgewählte Outfits aus den Kollektionen der letzten Jahre. \n\nDie Geschichte von Lamine Badian Kouyaté (* 1962 in Bamako\, Mali) und seinem 1991 gegründetem Label XULY.Bët ist eine Geschichte des Widerstands\, der Vision und der Liebe zur Mode – geprägt von Migration\, Diversität und einer radikalen Idee von Nachhaltigkeit\, lange bevor dieses Wort zum Trendbegriff wird. Aufgewachsen in Bamako\, steht Kouyaté unter dem Einfluss seiner Großmutter\, die Stoffe verarbeitet und ihnen eine zweite Chance gibt. Für ihn ist das keine Modeerscheinung\, es ist Haltung. \nAls er in den 1990er Jahren nach Paris kommt\, bringt er genau diese Perspektive mit: Kleidung als Erinnerung\, Ressource und Werkzeug\, um Identität zu stärken und gesellschaftliche Zugehörigkeit auszudrücken – zu einer Zeit\, als Umweltbewusstsein in der europäischen Modeindustrie kaum Thema ist. \nFür Kouyaté ist Upcycling künstlerische Praxis. Seine Mode bewegt sich zwischen Streetwear und Couture\, zwischen Alltag und Runway – getragen wird sie von Stars wie Rihanna\, Dua Lipa\, Halle Berry und Viola Davis\, gefeiert wird sie in internationalen Ausstellungen. Mit Guerilla-Modenschauen revolutioniert Kouyaté die Pariser Modeszene. 1994 würdigt Regisseur Robert Altman ihn im Film Prêt-à-Porter\, gespielt von Forrest Whitaker.
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LOCATION:Museum für Kunst und Gewerbe\, Hamburg\, DE\, Steintorplatz\, Hamburgq\, Hamburg\, 20099\, Germany
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SUMMARY:Martin Leuthold: „Inspiration“
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Inspiration“ richtet den Blick auf die Stickereiproduktion in Vorarlberg\, insbesondere Lustenau\, und deren komplexe Verflechtungen mit internationalen Märkten\, vor allem mit Nigeria. \nIm Zentrum steht die Frage\, wie sich lokale Textiltraditionen mit globalen Wirtschaftssystemen verbinden und dabei zugleich kulturelle Identität\, gesellschaftliche Dynamiken und ästhetische Ausdrucksformen bilden. \nDer Schweizer Designer Martin Leuthold hat diese Zusammenhänge aufgegriffen und in vielschichtigen Arbeiten sichtbar gemacht\, die den Austausch zwischen Handwerk\, Industrie und internationalem Handel reflektieren. \nMartin Leuthold – Designer\, Forscher\, Gestalter. Über Jahrzehnte prägte er das internationale Textildesign und entwickelte Stoffe für die Haute Couture. Für seine neue Ausstellung verwandelt er Stickereien aus Lustenau: überdruckt\, verfremdet\, neu kombiniert. Stoffe werden zu Raum\, Texturen zu Bildwelten. \nDie Auseinandersetzung mit Stickereien aus Lustenau eröffnet Leuthold die Möglichkeit\, historische und zeitgenössische Aspekte des Textildesigns miteinander zu verbinden. Dabei untersucht er nicht nur die ästhetischen Dimensionen\, sondern auch die gesellschaftlichen Bedeutungen von Stoffen: als Träger von Erinnerung\, als Handelsgut und als Medium kultureller Selbstverortung. \nRegulär geöffnet von Donnerstag bis Sonntag jeweils 14 – 18 Uhr.
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SUMMARY:Kopf & Kragen: Portraits auf Münzen
DESCRIPTION:Münzbilder zählen zu den kleinsten Porträts der Welt. Auf engstem Raum zeigen sie detailgetreue Brustbilder – meist im Profil. Die Kleinheit der Münzporträts erfordert nicht selten eine symbolkräftige Bildsprache. Die dargestellten Frisuren\, Kleidungsstücke und Accessoires sind mehr als ästhetisches Beiwerk\, sie sind ein Spiegel des Zeitgeistes und ein Fenster in die Kultur vergangener Epochen. \nWie kleine Zeitkapseln bewahren Münzen und Medaillen die kunstvollen Frisuren\, prächtigen Bärte und aufwendigen Kopfbedeckungen ihrer Epoche. Die Ausstellung begibt sich anhand von über 100 Münzen auf eine Zeitreise durch mehr als 2400 Jahre Mode. \nMünzen wurden massenhaft geprägt und täglich verwendet. Das Porträt auf der Münze war somit jenes\, das von den Untertanen am häufigsten gesehen wurde. Umso größer war die Bedeutung\, wie sich Herrschende darstellten. Manche von ihnen wurden zu wahren Trendsettern – ihre Mode wurde zum unverwechselbaren Markenzeichen. \nKopf & Kragen präsentiert über hundert Münzporträts aus kulturhistorischer Perspektive und zeigt Fashion und Lifestyle aus mehreren Jahrtausenden.
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LOCATION:Kunsthistorisches Museum\, Wien\, AT\, Maria-Theresien-Platz\, Wien\, Wien\, 1010\, Österreich
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SUMMARY:Britta Marakatt-Labba: Stitched Tracks
DESCRIPTION:Die Kunsthalle Mainz richtet die erste Einzelausstellung von Britta Marakatt-Labba im deutschsprachigen Raum aus. Der Fokus liegt dabei auf ihren Textilwerken\, von denen ca. 60 präsentiert werden. \nBritta Marakatt-Labba (geboren 1951 in Sápmi) beteiligte sich als Aktivistin an wichtigen historischen Ereignissen für die Sámi und setzt sich bis heute für ihre Rechte ein. Während all dieser Zeit arbeitete sie künstlerisch und ist seit ihrer Beteiligung an der documenta 14 eine der wichtigsten Stimmen Nordskandinaviens. \nInternational berühmt geworden ist Britta Marakatt-Labba mit ihren narrativen\, figurativen Textilwerken. In den vergangenen knapp 50 Jahren entstanden zahlreiche zarte\, minutiös in den Untergrund gestickte Motive\, mit denen die Künstlerin ihren Lebensraum\, Erfahrungen und Beobachtungen in Bilder übersetzt.
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SUMMARY:Layers and Narratives: Eine Ausstellung der internationalen Gruppe QuiltArt
DESCRIPTION:QuiltArt feiert dieses Jahr sein vierzigjähriges Bestehen mit der Ausstellung “Layers and Narratives”. Diese Wanderausstellung wird an verschiedene Orte in Europa reisen. In der Textilsammlung Max Berk in Heidelberg-Ziegelhausen kommt sie an einen Ort zurück\, der fast schon als ein zweites Zuhause benannt werden darf. Zum achten Mal werden hier ihre Werke gezeigt. \nLayers and Narratives – der Titel der neuen Wanderausstellung der internationalen Textilkunstgruppe QuiltArt bringt auf den Punkt\, was diese Gemeinschaft ausmacht. \nVor 40 Jahren entstand innerhalb der traditionell ausgerichteten britischen Quiltgilde die Idee\, eine neue Richtung im Quiltbereich einzuschlagen. Mitglieder wurden dazu aufgerufen\, sich für eine neue Gruppe namens QuiltArt zu bewerben. Aus 213 Bewerbungen wurden acht Frauen ausgewählt – sieben aus England und eine aus Deutschland. Diese acht Frauen initiierten eine Bewegung\, die bis heute prägend geblieben ist: Der Quilt als Kunstwerk\, künstlerisches Ausdrucksmittel und persönliche Herausforderung steht im Mittelpunkt. \nZum 40-jährigen Bestehen der Gruppe QuiltArt entstand eine besondere Idee: Kleine Werke im Format 40 x 40 cm als Bezug zum Jubiläum. Diese kompakte Größe erlaubt eine Präsentation in kleineren Räumen oder als Ergänzung zur großen Ausstellung „Layers and Narratives“.
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LOCATION:Textilsammlung Max Berk im Kurpfälzischen Museum\, Heidelberg\, DE\, Brahmsstraße 8\, Heidelberg-Ziegelhausen\, Baden-Württemberg\, 691178\, Germany
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SUMMARY:MQ Artist-in-Residence Selbi Jumayeva - Steppe Synanthropies: Data Tapestry
DESCRIPTION:im MQ Pop-Up Schauraum. \nIn Steppe Synanthropies: Data Tapestry setzt sich die MQ-Artist-in-Residence Selbi Jumayeva mit künstlerischen und wissenschaftlichen Mitteln dafür ein\, das Bewusstsein für den Schutz kritisch gefährdeter Arten zu stärken. Sie arbeitet mit traditionellen turkmenischen Techniken der Stickerei und Patchworkkunst\, um Haushaltsgegenstände und Textilfragmente wiederzuverwenden und aufzuwerten. Diese werden zu vielschichtigen Geweben verbunden\, in die Schutzamulette und Elemente aus der Feldforschung integriert sind.
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LOCATION:MQ – Museumsquartier\, Wien\, AT\, Museumsplatz 1\, Wien\, Wien\, 1070\, Austria
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SUMMARY:GLUMPERT - Peter Fellner Ausstellung in Linz
DESCRIPTION:Am 6. März eröffnet im Offenen Kulturhaus Linz die Ausstellung GLUMPERT des österreichischen Modedesigners Peter Fellner. \nDie gleichnamige Kollektion verbindet nachhaltige Material- und Drapierstrategien mit queerer Symbolik und versteht sich als Safe Space an der Schnittstelle von Mode\, Design und Kunst. Neben den Kleidungsstücken zeigt die Ausstellung einen multimedialen Kurz-Modefilm in Zusammenarbeit mit Fotografin Anna Breit sowie nicht-binäres Schuhwerk\, entstanden in Kooperation mit dem Preisträger des Modepreis der Stadt Wien2022\, Matthias Winkler. \nIn GLUMPERT verknüpft der österreichische Designer Peter Fellner nachhaltige Materialstrategien mit einer bewussten\, queeren Symbolik. Aus gebrauchten Alltagsgegenständen wie Stickbildern\, Häkeldeckchen\, Tüchern und Regenschirmen schafft er Kleidungsstücke\, deren Spuren sichtbar bleiben und eine erzählerische\, identitätsstiftende Narration tragen. Schon im Materialfindungs- und Schnittprozess wird eine Grenze zwischen Funktion und Bedeutung verschoben: Gewöhnliche Objekte erhalten neue Wertschätzung\, nehmen eine neue Form an und erschaffen neue Wirklichkeiten. \nFellners Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Design\, Körperpolitik und queerer Ästhetik: ein Hybrid aus Kunst und Mode\, die Gegenwartskritik sichtbar macht und Raum für Vielfalt eröffnet.
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LOCATION:Offenes Kulturhaus\, Linz\, AT\, OK Platz 1\, Linz\, Oberösterreich\, 4020\, Austria
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SUMMARY:Ursi Fürtler: Textil - Abstrakt
DESCRIPTION:Das MAK widmet der vielfach ausgezeichneten österreichischen Textilkünstlerin Ursi Fürtler (* 1939) erstmals eine Personale.\n\n\n\n\n\nCharakteristisch für ihr Werk ist zum einen die Vorliebe für plissierte Stoffe\, zum anderen für geometrische Muster\, die von ihrer intensiven Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Kanon und dem Kunsthandwerk der klassischen Moderne – von der Wiener Werkstätte bis zum Bauhaus – zeugen. Ihre Faszination für japanische Druck- und Färbetechniken zeigt sich besonders im konsequenten Einsatz von drei unterschiedlichen Siebdruckschablonen\, die mit Punkten und Streifen arbeiten und in ihren Kombinationen komplexe\, vielschichtige Muster entstehen lassen. Gezeigt wird ein Querschnitt durch ihr gesamtes Werk\, von Textilentwürfen auf Papier aus den 1970er und 1980er Jahren über faltbare Paravents bis hin zu Textilien an der Schnittstelle von skulpturalem Objekt und tragbarem Kleidungsstück. \nKuratorin: Lara Steinhäußer\, Kustodin MAK Sammlung Textilien und Teppiche
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LOCATION:MAK – Museum für Angewandte Kunst\, Wien\, AT\, Stubenring 5\, Wien\, Wien\, 1010\, Österreich
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SUMMARY:Blick ins Leben: Textilkunst von Gertrud Schaper
DESCRIPTION:Der Titel „Blick ins Leben“ ist bei dieser Ausstellung wörtlich zu nehmen: Gertrud Schaper lädt uns ein\, genau hinzusehen – in Gesichter\, in Augen\, in die Seele des Menschen. Ihre Textilkunst öffnet Fenster zu dem\, was uns alle verbindet: Freude und Schmerz\, Hoffnung und Enttäuschung\, Liebe und Sehnsucht. In ihren Arbeiten begegnen uns keine idealisierten Figuren\, sondern Menschen wie du und ich. Die Künstlerin fängt jene stillen Momente ein\, in denen sich das ganze Leben in einem Blick verdichtet. Mal zeigt sie einzelne Personen in ihrer Einzigartigkeit\, mal Menschen im Dialog miteinander\, manchmal auch in direkter Gegenüberstellung – als würden sie uns ihre Geschichte erzählen wollen. \nGertrud Schapers besondere künstlerische Sprache entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Materialien: Sie arbeitet mit Stoffapplikationen und Collagen\, überlagert bunte Textilien mit durchscheinenden Materialien und ergänzt ihre Kompositionen durch freie Stickerei. Diese Technik verleiht ihren Werken eine ganz eigene Tiefe und Lebendigkeit. Die unterschiedlichen Schichten – mal transparent\, mal kräftig – lassen die Porträts geradezu atmen.\nWas ihre Arbeiten so berührend macht\, ist die Ehrlichkeit\, mit der sie den Menschen in all seinen Facetten zeigt – in seiner Kraft ebenso wie in seiner Verletzlichkeit\, in alltäglichen wie in schicksalhaften Momenten. Ihre Figuren schauen uns an\, fordern uns heraus\, sprechen uns an. Sie erzählen vom „Geheimnis Leben“\, das zwar in unserer Zeit verankert ist\, aber zugleich zeitlose Fragen berührt.\n„Blick ins Leben“ bedeutet also: einen Augenblick innehalten und erkennen\, dass in jedem Gesicht eine ganze Welt verborgen liegt. Die Ausstellung lädt dazu ein\, diese Welten zu entdecken – und vielleicht auch ein Stück von sich selbst darin wiederzufinden.
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LOCATION:Museum Tuch + Technik\, Neumünster\, DE\, Kleinflecken 1\, Neumünster\, Schleswig-Holstein\, 24534\, Germany
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SUMMARY:Loveparade: Fotografien von Daniel Biskup
DESCRIPTION:Das tim lädt ein zu einer spannenden fotografischen Reise in eine Zeit des Umbruchs. Im Foyer zeigt das Museum einzigartige Aufnahmen des renommierten Augsburger Fotografen Daniel Biskup\, der mit seiner Kamera die Berliner Loveparade zwischen 1995 und 2005 über ein Jahrzehnt hinweg begleitete.
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LOCATION:tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum\, Augsburg\, DE\, Provinostraße 46\, Augsburg\, Bayern\, 86153\, Deutschland
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SUMMARY:Eva Seiler: SPINSTERHOOD
DESCRIPTION:Mit ihrer Installation SPINSTERHOOD untersucht Eva Seiler die Verflechtung von Maulbeerbaum\, Seidenraupe\, Spinnerin und Maschine als Netzwerk wechselseitiger Abhängigkeiten. In dieses Gefüge bringen menschliche wie nicht-menschliche Körper ihre jeweiligen Fähigkeiten ein. Gleichzeitig werden sie selbst durch die industriellen Produktionsprozesse geprägt. Seiler thematisiert so den Produktionszwang der Industrialisierung und stellt eine Parallele zu unserer heutigen Gesellschaft her\, in der Produktivität und Optimierung zentrale Interessen sind. Letztere zeigen sich auch in der Geschichte der Seidenraupenproduktion: Selektive Züchtung veränderte gezielt die Körperform der Seidenraupe; parallel dazu prägten Maschinen und lange Arbeitszeiten den menschlichen Körper. \nSPINSTERHOOD zitiert architektonisch anmutende Elemente und räumliche Setzungen\, die an Dachböden\, Webstühle oder Laboratorien erinnern. Diese verweisen auf Produktionsorte\, an denen biologische\, menschliche und maschinelle Körper zusammenwirken. So wird die Seidenraupe hier zum Sinnbild von Arbeitsbedingungen\, Kontrolle und Transformation. Entgegen der verbreiteten Annahme\, die Seidenraupenzucht sei ausschließlich im asiatischen Raum verbreitet\, deutet SPINSTERHOOD zudem auf einen lokalen Kontext: Wien war über Jahrhunderte ein Ort der Seidenproduktion\, Maulbeerbäume prägten das Stadtbild. Das Gebiet des heutigen siebten Wiener Gemeindebezirks\, in dem sich das MuseumsQuartier befindet\, galt im 18. Jahrhundert als Zentrum der Wiener Seidenfabrikation. Straßennamen wie Seidengasse erinnern noch heute an diese nahezu vergessene Vergangenheit. \nÜber seinen Titel verweist SPINSTERHOOD darauf\, dass die Seidenproduktion häufig von unverheirateten Frauen (engl. spinsters) geleistet wurde. Im Titel findet sich aber auch das Wort sisterhood\, ein Begriff\, der eng mit Solidarität und Selbstermächtigung verbunden ist. Ähnlich wie die Seidenraupe mit ihrer wandlungsfähigen Gestalt den menschlichen Körpernormen nicht entspricht\, entzog sich die „Spinster“\, freiwillig oder unfreiwillig\, den gesellschaftlichen Konventionen von Ehe und Reproduktion. Seiler entwirft mit SPINSTERHOOD eine Erzählung\, in der Transformation als widerständige Praxis verstanden werden kann. \nIn Kooperation mit der Klima Biennale Wien \nBildcredit: Eva Seiler\, Spinster\, digitale Collage\, 2026 © Bildrecht\, Wien 2026 \nDie Ausstellung wird in der MQ ART BOX\, Hof 1 / MQ Haupthof präsentiert.
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LOCATION:MQ – Museumsquartier\, Wien\, AT\, Museumsplatz 1\, Wien\, Wien\, 1070\, Austria
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SUMMARY:Celebrating Fashion: Talbot Runhof in Paris
DESCRIPTION:Das tim zeigt erstmals in einer musealen Ausstellung einzigartige Couture-Kleider des Münchner Labels Talbot Runhof. Das Designer-Duo zählt zu den international renommiertesten deutschen Modemachern und präsentierte seine Kollektionen von 2006 bis 2019 auf der Pariser Fashion Week. Prominente Persönlichkeiten weltweit tragen ihre Roben auf Galas und roten Teppichen. Die Ausstellung macht über 100 dieser Kleider eindrucksvoll erlebbar.
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LOCATION:tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum\, Augsburg\, DE\, Provinostraße 46\, Augsburg\, Bayern\, 86153\, Deutschland
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SUMMARY:Anni Albers: Constructing Textiles
DESCRIPTION:Die Ausstellung Anni Albers. Constructing Textiles stellt das Werk der bedeutenden deutsch-amerikanischen Künstlerin und Designerin erstmals umfassend in Österreich vor. Von den Anfängen am Bauhaus über ihre einflussreiche Tätigkeit am Black Mountain College bis hin zur theoretischen Auseinandersetzung wird Albers’ facettenreiches Schaffen zwischen Kunst und Design\, Handwerk\, Lehre und Theorieproduktion beleuchtet. \nDas vielfältige Werk der Künstlerin und Designerin Anni Albers (1899–1994) wird erstmals in Österreich mit einer großen Personale gewürdigt. Albers’ kreatives und experimentelles Schaffen beginnt in den 1920er-Jahren am Bauhaus. 1933 emigriert sie in die USA und etabliert sich dort als vielfältige Künstlerin. Sie entwickelt komplexe Webstrukturen und verwendet neuartige Fasern. Neben Bildwebereien\, die als autonome Kunstwerke zu betrachten sind\, widmet sich Albers der Herstellung neuer Textilien für Gebäude und Innenräume\, sogenannter „nützlicher Objekte“. Albers erachtet das Weben als fortschrittlichste Form des modernen architektonischen Denkens. Durch das tiefgreifende Verständnis des Materials und seiner Anwendungen ist Albers’ Arbeit von hoher Aktualität und Relevanz im Hinblick auf heutige Herausforderungen in den Bereichen Energie und materielle Ressourcen. \nAnhand von zahlreichen Werken aus allen Schaffensperioden\, beginnend mit den Anfängen am innovativen Bauhaus in Weimar\, Dessau und Berlin über die Zeit am legendären Black Mountain College bis in die 1980er-Jahre\, präsentiert die Ausstellung ihre facettenreiche Karriere zwischen Textilem und Architektur\, Weben und Bauen\, Vergangenheit und Gegenwart. Sie umfasst sowohl Materialstudien\, Textilmuster und Entwürfe als auch Bildgewebe\, großformatige Raumteiler\, Teppiche\, Vorhangstoffe und theoretische Schriften. \nDie Ausstellung wurde vom Zentrum Paul Klee\, Bern\, und von der Josef and Anni Albers Foundation\, Bethany\, Connecticut\, in Zusammenarbeit mit dem Belvedere\, Wien\, organisiert.
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LOCATION:Unteres Belvedere\, Wien\, AT\, Rennweg 6\, Wien\, Wien\, 1030\, Austria
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SUMMARY:Many Shades of Grès: Mode wird Kunst
DESCRIPTION:Aufsehenerregende Mode von einer der wichtigsten Wegbereiterinnen der Haute Couture im 20. Jahrhundert sowie davon inspirierte Outfits nach studentischen Entwürfen – das Kunstgewerbemuseum (KGM) präsentiert erstmals im deutschsprachigen Raum das faszinierende Werk der französischen Modedesignerin Madame Grès (1903–1993). \nIm Mittelpunkt steht die 25 Modelle umfassende Grès-Kollektion des KGM und damit eine der größten außerhalb von Paris\, wo Grès zeitlebens tätig war. Unter Mitwirkung des Fachbereichs „School of Culture and Design“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin beleuchtet die Ausstellung den Kosmos der außergewöhnlichen Couturière aus unterschiedlichen Perspektiven. \nIn neun Sektionen werden um die 150 unterschiedlichste Exponate gezeigt\, die sich als Querverweise auf die 25 Modelle von Madame Grès lesen lassen\, die buchstäblich im Mittelpunkt der Ausstellung stehen. Es werden unter anderem Kleidungsstücke auf Büsten und Figurinen\, Accessoires\, Grafiken\, Zeichnungen\, Fotografien\, Skulpturen\, Textilobjekte sowie Multi-Media-Installationen (Filme\, Projektionen) gezeigt. Sie werden ergänzt um studentische Positionen sowie kontextualisierende Werke – darunter Plastiken\, Gemälde\, Fotografien\, Grafiken\, Filme und virtuelle Elemente. \nEine Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums – Staatliche Museen zu Berlin mit dem Fachbereich „School of Culture and Design“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
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LOCATION:Kulturforum\, Staatliche Museen zu Berlin\, DE\, Johanna-und-Eduard-Arnhold-Platz\, Berlin\, Berlin\, 10785\, Germany
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