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SUMMARY:Guter Stoff. Kollektion Textilmuseum
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SUMMARY:Sonderausstellung: mode macht geld
DESCRIPTION:Die globale Modeindustrie\, mein Kleiderschrank und ich \nUnser Modekonsum steigt und steigt. Fast Fashion herrscht on- und offline. Wie ist die immer schnellere und günstigere Produktion möglich? Wer gewinnt\, wer verliert? Und was steckt in meinem Kleiderschrank? Die Ausstellung bewegt sich entlang der Wertschöpfungskette vom Baumwollanbau über Konfektion und Marketing bis hin zur Entsorgung oder Weiterverarbeitung. Historische Fenster spiegeln die Gegenwart mit der Textilindustrie seit dem 19. Jahrhundert. \nDie dialogische Führung zur Sonderausstellung regt zum gemeinsamen Nachdenken über die Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft unseres Kleiderkonsums an. Wer zahlt den wahren Preis für Fast Fashion und wie finden wir neue Wege für einen nachhaltigen Umgang mit Kleidern? Die Ausstellung führt die heutige Faktenlage zur Fast Fashion-Industrie auf. Angereichert wird die Führung von den Erfahrungen und Geschichten unserer freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter\, die die globalen Entwicklungen der Modeindustrie der letzten 60 Jahre in ihrem Berufsleben miterlebt haben.
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SUMMARY:Faden nach Zahlen. Kreuzstich vom Gestern ins Heute
DESCRIPTION:Im Herbst 2024 eröffnet das Volkskundemuseum am Paulustor einen neuen Ausstellungsraum: das Sammlungskabinett. Hier entstehen in losen Abständen Ausstellungen mit Objekten aus der Sammlung des Museums. Ein Großteil der Objekte stammt aus der Zeit vor 1900\, gesammelt wurde vor dem Hintergrund einer rasanten Industrialisierung entlang des damaligen volkskundlichen Kanons: Typischerweise kamen Möbel\, Hausrat\, Textilien\, „Volkskunst“-Objekte oder auch Objekte\, die mit Bräuchen und Ritualen in Verbindung stehen\, in die Sammlung. \nMit dem Sammlungskabinett holt das Volkskundemuseum in losen Abständen ausgewählte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie unter neuen Gesichtspunkten und aktuellen Fragestellungen. \nDas erste Sammlungskabinett widmet sich einer besonderen Kategorie von textilen Objekten: den Kreuzstichobjekten. Die Datenbank des Museums listet über 300 Inventarnummern mit dieser handwerklichen Technik\, bei der es auf das Zählen und Auszählen ankommt\, darunter Stickmustertücher\, Bänder\, Kleidungsstücke\, Nadelkissen und viele andere mit Kreuzstich versehene Textilien oder verzierte Gegenstände. Das kuratorische Konzept folgt der Materialität der Objekte: Wovon erzählen ihre Beschaffenheiten\, Farben und Formen? Warum veränderten sich Muster und/oder Farben? Weshalb wurden Kreuzstich-Objekte gesammelt\, was sollte mit ihnen vermittelt werden? \nGleichzeitig fragt das Museum nach relevanten Lücken in der Sammlung und reflektiert gegenwärtige Phänomene und Praktiken. Sticken und vor allem der Kreuzstich sind wieder in – sei es im Kontext von DIY oder der Craftivism-Bewegung. Vertreter*innen dieser Szene praktizieren handwerkliche Techniken mit weiblicher Konnotation und verknüpfen sie zumeist mit gesellschaftskritischen Statements. \nDas Sammlungskabinett schließt räumlich und inhaltlich an die Geschichte des Hauses im Eingangsbereich des Museums und an die Rauchstube an und eröffnet so weitere Aspekte einer aktuellen Museumsforschung. \nTitelbild: Mustertuch von Rosalia Dirnberger\, 1865; Volkskundemuseum am Paulustor/UMJ. (c) Nicolae David
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SUMMARY:XULY.Bët – Funkin’ Fashion Factory 100% Recycled
DESCRIPTION:Große Schriftzeichen\, selbstbewusste Statements und recycelte Textilien – das sind die Erkennungsmerkmale des Pariser Modelabels XULY.Bët. In einer Einzelausstellung zeigt das MK&G rund 20 ausgewählte Outfits aus den Kollektionen der letzten Jahre. \n\nDie Geschichte von Lamine Badian Kouyaté (* 1962 in Bamako\, Mali) und seinem 1991 gegründetem Label XULY.Bët ist eine Geschichte des Widerstands\, der Vision und der Liebe zur Mode – geprägt von Migration\, Diversität und einer radikalen Idee von Nachhaltigkeit\, lange bevor dieses Wort zum Trendbegriff wird. Aufgewachsen in Bamako\, steht Kouyaté unter dem Einfluss seiner Großmutter\, die Stoffe verarbeitet und ihnen eine zweite Chance gibt. Für ihn ist das keine Modeerscheinung\, es ist Haltung. \nAls er in den 1990er Jahren nach Paris kommt\, bringt er genau diese Perspektive mit: Kleidung als Erinnerung\, Ressource und Werkzeug\, um Identität zu stärken und gesellschaftliche Zugehörigkeit auszudrücken – zu einer Zeit\, als Umweltbewusstsein in der europäischen Modeindustrie kaum Thema ist. \nFür Kouyaté ist Upcycling künstlerische Praxis. Seine Mode bewegt sich zwischen Streetwear und Couture\, zwischen Alltag und Runway – getragen wird sie von Stars wie Rihanna\, Dua Lipa\, Halle Berry und Viola Davis\, gefeiert wird sie in internationalen Ausstellungen. Mit Guerilla-Modenschauen revolutioniert Kouyaté die Pariser Modeszene. 1994 würdigt Regisseur Robert Altman ihn im Film Prêt-à-Porter\, gespielt von Forrest Whitaker.
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LOCATION:Museum für Kunst und Gewerbe\, Hamburg\, DE\, Steintorplatz\, Hamburgq\, Hamburg\, 20099\, Germany
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SUMMARY:Martin Leuthold: „Inspiration“
DESCRIPTION:Die Ausstellung „Inspiration“ richtet den Blick auf die Stickereiproduktion in Vorarlberg\, insbesondere Lustenau\, und deren komplexe Verflechtungen mit internationalen Märkten\, vor allem mit Nigeria. \nIm Zentrum steht die Frage\, wie sich lokale Textiltraditionen mit globalen Wirtschaftssystemen verbinden und dabei zugleich kulturelle Identität\, gesellschaftliche Dynamiken und ästhetische Ausdrucksformen bilden. \nDer Schweizer Designer Martin Leuthold hat diese Zusammenhänge aufgegriffen und in vielschichtigen Arbeiten sichtbar gemacht\, die den Austausch zwischen Handwerk\, Industrie und internationalem Handel reflektieren. \nMartin Leuthold – Designer\, Forscher\, Gestalter. Über Jahrzehnte prägte er das internationale Textildesign und entwickelte Stoffe für die Haute Couture. Für seine neue Ausstellung verwandelt er Stickereien aus Lustenau: überdruckt\, verfremdet\, neu kombiniert. Stoffe werden zu Raum\, Texturen zu Bildwelten. \nDie Auseinandersetzung mit Stickereien aus Lustenau eröffnet Leuthold die Möglichkeit\, historische und zeitgenössische Aspekte des Textildesigns miteinander zu verbinden. Dabei untersucht er nicht nur die ästhetischen Dimensionen\, sondern auch die gesellschaftlichen Bedeutungen von Stoffen: als Träger von Erinnerung\, als Handelsgut und als Medium kultureller Selbstverortung. \nRegulär geöffnet von Donnerstag bis Sonntag jeweils 14 – 18 Uhr.
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SUMMARY:Kopf & Kragen: Portraits auf Münzen
DESCRIPTION:Münzbilder zählen zu den kleinsten Porträts der Welt. Auf engstem Raum zeigen sie detailgetreue Brustbilder – meist im Profil. Die Kleinheit der Münzporträts erfordert nicht selten eine symbolkräftige Bildsprache. Die dargestellten Frisuren\, Kleidungsstücke und Accessoires sind mehr als ästhetisches Beiwerk\, sie sind ein Spiegel des Zeitgeistes und ein Fenster in die Kultur vergangener Epochen. \nWie kleine Zeitkapseln bewahren Münzen und Medaillen die kunstvollen Frisuren\, prächtigen Bärte und aufwendigen Kopfbedeckungen ihrer Epoche. Die Ausstellung begibt sich anhand von über 100 Münzen auf eine Zeitreise durch mehr als 2400 Jahre Mode. \nMünzen wurden massenhaft geprägt und täglich verwendet. Das Porträt auf der Münze war somit jenes\, das von den Untertanen am häufigsten gesehen wurde. Umso größer war die Bedeutung\, wie sich Herrschende darstellten. Manche von ihnen wurden zu wahren Trendsettern – ihre Mode wurde zum unverwechselbaren Markenzeichen. \nKopf & Kragen präsentiert über hundert Münzporträts aus kulturhistorischer Perspektive und zeigt Fashion und Lifestyle aus mehreren Jahrtausenden.
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LOCATION:Kunsthistorisches Museum\, Wien\, AT\, Maria-Theresien-Platz\, Wien\, Wien\, 1010\, Österreich
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SUMMARY:GLUMPERT - Peter Fellner Ausstellung in Linz
DESCRIPTION:Am 6. März eröffnet im Offenen Kulturhaus Linz die Ausstellung GLUMPERT des österreichischen Modedesigners Peter Fellner. \nDie gleichnamige Kollektion verbindet nachhaltige Material- und Drapierstrategien mit queerer Symbolik und versteht sich als Safe Space an der Schnittstelle von Mode\, Design und Kunst. Neben den Kleidungsstücken zeigt die Ausstellung einen multimedialen Kurz-Modefilm in Zusammenarbeit mit Fotografin Anna Breit sowie nicht-binäres Schuhwerk\, entstanden in Kooperation mit dem Preisträger des Modepreis der Stadt Wien2022\, Matthias Winkler. \nIn GLUMPERT verknüpft der österreichische Designer Peter Fellner nachhaltige Materialstrategien mit einer bewussten\, queeren Symbolik. Aus gebrauchten Alltagsgegenständen wie Stickbildern\, Häkeldeckchen\, Tüchern und Regenschirmen schafft er Kleidungsstücke\, deren Spuren sichtbar bleiben und eine erzählerische\, identitätsstiftende Narration tragen. Schon im Materialfindungs- und Schnittprozess wird eine Grenze zwischen Funktion und Bedeutung verschoben: Gewöhnliche Objekte erhalten neue Wertschätzung\, nehmen eine neue Form an und erschaffen neue Wirklichkeiten. \nFellners Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Design\, Körperpolitik und queerer Ästhetik: ein Hybrid aus Kunst und Mode\, die Gegenwartskritik sichtbar macht und Raum für Vielfalt eröffnet.
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SUMMARY:Blick ins Leben: Textilkunst von Gertrud Schaper
DESCRIPTION:Der Titel „Blick ins Leben“ ist bei dieser Ausstellung wörtlich zu nehmen: Gertrud Schaper lädt uns ein\, genau hinzusehen – in Gesichter\, in Augen\, in die Seele des Menschen. Ihre Textilkunst öffnet Fenster zu dem\, was uns alle verbindet: Freude und Schmerz\, Hoffnung und Enttäuschung\, Liebe und Sehnsucht. In ihren Arbeiten begegnen uns keine idealisierten Figuren\, sondern Menschen wie du und ich. Die Künstlerin fängt jene stillen Momente ein\, in denen sich das ganze Leben in einem Blick verdichtet. Mal zeigt sie einzelne Personen in ihrer Einzigartigkeit\, mal Menschen im Dialog miteinander\, manchmal auch in direkter Gegenüberstellung – als würden sie uns ihre Geschichte erzählen wollen. \nGertrud Schapers besondere künstlerische Sprache entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Materialien: Sie arbeitet mit Stoffapplikationen und Collagen\, überlagert bunte Textilien mit durchscheinenden Materialien und ergänzt ihre Kompositionen durch freie Stickerei. Diese Technik verleiht ihren Werken eine ganz eigene Tiefe und Lebendigkeit. Die unterschiedlichen Schichten – mal transparent\, mal kräftig – lassen die Porträts geradezu atmen.\nWas ihre Arbeiten so berührend macht\, ist die Ehrlichkeit\, mit der sie den Menschen in all seinen Facetten zeigt – in seiner Kraft ebenso wie in seiner Verletzlichkeit\, in alltäglichen wie in schicksalhaften Momenten. Ihre Figuren schauen uns an\, fordern uns heraus\, sprechen uns an. Sie erzählen vom „Geheimnis Leben“\, das zwar in unserer Zeit verankert ist\, aber zugleich zeitlose Fragen berührt.\n„Blick ins Leben“ bedeutet also: einen Augenblick innehalten und erkennen\, dass in jedem Gesicht eine ganze Welt verborgen liegt. Die Ausstellung lädt dazu ein\, diese Welten zu entdecken – und vielleicht auch ein Stück von sich selbst darin wiederzufinden.
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LOCATION:Museum Tuch + Technik\, Neumünster\, DE\, Kleinflecken 1\, Neumünster\, Schleswig-Holstein\, 24534\, Germany
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SUMMARY:Loveparade: Fotografien von Daniel Biskup
DESCRIPTION:Das tim lädt ein zu einer spannenden fotografischen Reise in eine Zeit des Umbruchs. Im Foyer zeigt das Museum einzigartige Aufnahmen des renommierten Augsburger Fotografen Daniel Biskup\, der mit seiner Kamera die Berliner Loveparade zwischen 1995 und 2005 über ein Jahrzehnt hinweg begleitete.
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SUMMARY:Celebrating Fashion: Talbot Runhof in Paris
DESCRIPTION:Das tim zeigt erstmals in einer musealen Ausstellung einzigartige Couture-Kleider des Münchner Labels Talbot Runhof. Das Designer-Duo zählt zu den international renommiertesten deutschen Modemachern und präsentierte seine Kollektionen von 2006 bis 2019 auf der Pariser Fashion Week. Prominente Persönlichkeiten weltweit tragen ihre Roben auf Galas und roten Teppichen. Die Ausstellung macht über 100 dieser Kleider eindrucksvoll erlebbar.
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SUMMARY:Anni Albers: Constructing Textiles
DESCRIPTION:Die Ausstellung Anni Albers. Constructing Textiles stellt das Werk der bedeutenden deutsch-amerikanischen Künstlerin und Designerin erstmals umfassend in Österreich vor. Von den Anfängen am Bauhaus über ihre einflussreiche Tätigkeit am Black Mountain College bis hin zur theoretischen Auseinandersetzung wird Albers’ facettenreiches Schaffen zwischen Kunst und Design\, Handwerk\, Lehre und Theorieproduktion beleuchtet. \nDas vielfältige Werk der Künstlerin und Designerin Anni Albers (1899–1994) wird erstmals in Österreich mit einer großen Personale gewürdigt. Albers’ kreatives und experimentelles Schaffen beginnt in den 1920er-Jahren am Bauhaus. 1933 emigriert sie in die USA und etabliert sich dort als vielfältige Künstlerin. Sie entwickelt komplexe Webstrukturen und verwendet neuartige Fasern. Neben Bildwebereien\, die als autonome Kunstwerke zu betrachten sind\, widmet sich Albers der Herstellung neuer Textilien für Gebäude und Innenräume\, sogenannter „nützlicher Objekte“. Albers erachtet das Weben als fortschrittlichste Form des modernen architektonischen Denkens. Durch das tiefgreifende Verständnis des Materials und seiner Anwendungen ist Albers’ Arbeit von hoher Aktualität und Relevanz im Hinblick auf heutige Herausforderungen in den Bereichen Energie und materielle Ressourcen. \nAnhand von zahlreichen Werken aus allen Schaffensperioden\, beginnend mit den Anfängen am innovativen Bauhaus in Weimar\, Dessau und Berlin über die Zeit am legendären Black Mountain College bis in die 1980er-Jahre\, präsentiert die Ausstellung ihre facettenreiche Karriere zwischen Textilem und Architektur\, Weben und Bauen\, Vergangenheit und Gegenwart. Sie umfasst sowohl Materialstudien\, Textilmuster und Entwürfe als auch Bildgewebe\, großformatige Raumteiler\, Teppiche\, Vorhangstoffe und theoretische Schriften. \nDie Ausstellung wurde vom Zentrum Paul Klee\, Bern\, und von der Josef and Anni Albers Foundation\, Bethany\, Connecticut\, in Zusammenarbeit mit dem Belvedere\, Wien\, organisiert.
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CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:Many Shades of Grès: Mode wird Kunst
DESCRIPTION:Aufsehenerregende Mode von einer der wichtigsten Wegbereiterinnen der Haute Couture im 20. Jahrhundert sowie davon inspirierte Outfits nach studentischen Entwürfen – das Kunstgewerbemuseum (KGM) präsentiert erstmals im deutschsprachigen Raum das faszinierende Werk der französischen Modedesignerin Madame Grès (1903–1993). \nIm Mittelpunkt steht die 25 Modelle umfassende Grès-Kollektion des KGM und damit eine der größten außerhalb von Paris\, wo Grès zeitlebens tätig war. Unter Mitwirkung des Fachbereichs „School of Culture and Design“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin beleuchtet die Ausstellung den Kosmos der außergewöhnlichen Couturière aus unterschiedlichen Perspektiven. \nIn neun Sektionen werden um die 150 unterschiedlichste Exponate gezeigt\, die sich als Querverweise auf die 25 Modelle von Madame Grès lesen lassen\, die buchstäblich im Mittelpunkt der Ausstellung stehen. Es werden unter anderem Kleidungsstücke auf Büsten und Figurinen\, Accessoires\, Grafiken\, Zeichnungen\, Fotografien\, Skulpturen\, Textilobjekte sowie Multi-Media-Installationen (Filme\, Projektionen) gezeigt. Sie werden ergänzt um studentische Positionen sowie kontextualisierende Werke – darunter Plastiken\, Gemälde\, Fotografien\, Grafiken\, Filme und virtuelle Elemente. \nEine Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums – Staatliche Museen zu Berlin mit dem Fachbereich „School of Culture and Design“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
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SUMMARY:Mise en Scène. Modefotografie von der Belle Époque bis heute
DESCRIPTION:Im Fokus: Couture und Schweizer Stoffe. Die Ausstellung „Mise en Scène“ verbindet internationale Fotokunst mit regionaler Textilwirtschaft und illustriert mehr als 120 Jahre Mode-\, Fotografie- und Sozialgeschichte. \nModefotografien erzählen nicht nur von Kleidern\, sondern auch von Körperbildern und Rollenverständnissen: von der befreiten Silhouette der 1920er-Jahre über die glamouröse Weiblichkeit der Nachkriegszeit bis zu den selbstbewussten\, diversen Darstellungen der Gegenwart. So wird die Modefotografie zum Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen – und zum Schaufenster für die Schweizer Textilindustrie\, deren Produkte über Jahrzehnte auf den internationalen Fashion Events präsent waren. \nMise en Scène versammelt Werke renommierter Fotograf:innen und Studios wie Séeberger Frères\, Atelier d’Ora Benda\, Helmut Newton\, Peter Knapp\, Jeanloup Sieff und Iwan Baan. Ergänzt durch Textilien und Mode von Forster Rohner\, Jakob Schlaepfer\, Akris und anderen Schweizer Unternehmen eröffnet die Ausstellung einen spannenden Dialog zwischen internationaler Fotokunst und Ostschweizer Textiltradition. \nEine andere Seite der Modeindustrie beleuchtet die zeitgleich in der Lounge des Textilmuseums zu sehende Serie „Porträt einer Schweizer Firma“: Im Jahr 1972 schuf Barbara Davatz eindrucksvolle Bildnisse von Arbeiterinnen und Arbeitern des Textilunternehmens Walser AG\, Herisau.
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