
Chalisée Naamani: Octogone

Im Jänner wird in der Kunsthalle Wien im Museumsquartier eine Ausstellung mit neuen und aktuellen Skulpturen, Drucken und Textilarbeiten der französisch-iranischen Künstlerin Chalisée Naamani (geb. 1995, Paris) eröffnet.
Naamani bezeichnet ihre Skulpturen als „Bildgewänder“: Diese entstehen durch einen Prozess der Überlagerung und Collage von Bildern und Texten. Ausgehend von verschiedenen ornamentalen Traditionen innerhalb der dekorativen und bildenden Kunst, der Mode und der Populärkultur zitiert sie Details von Stoffen, Gemälden, persönlichen Fotografien, Bildern und Archivdokumenten aus dem Internet, um weiche Skulpturen zu schaffen, die oft die Form von Kleidung oder Accessoires annehmen.
Die erste Einzelausstellung der Künstlerin außerhalb Frankreichs befasst sich mit den Themen Migration, Mutterschaft, Feminismus, Widerstand und Heimat.
Die Ausstellung wird in Kooperation mit Palais de Tokyo, Paris organisiert.

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