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Hier gibt es nichts zu sehen – ziehen sie (sich) aus

18. April25. Mai

Internationale Austellung zeitgenössischer Kunst

Diese Ausstellung beginnt mit einer Verweigerung: Es gibt nichts zu sehen. Kein Spektakel, kein Trost, keine Distanz. Nur das, was übrig bleibt, wenn wir Verleugnung, Gewohnheit und Gleichgültigkeit beiseite lassen. Frauen und Natur bringt Künstlerinnen zusammen, die Angst, Fürsorge und Wut in Akte der Sichtbarkeit verwandeln.

Durch Malerei, Fotografie, Video, Installation, Musik, Skulptur, Keramik und Mode oszillieren die Werke zwischen Warnung und Ironie, Fragilität und Widerstand. Die Besucher:innen werden nicht aufgefordert, zu bewundern, sondern Unbehagen zu empfinden, ihre Position zu hinterfragen, sich Veränderungen vorzustellen. Denn der Wandel wird nicht allein durch Daten geschehen – er erfordert Vorstellungskraft, Mut und kollektive Verantwortung.

Im Sinne der Kulturhauptstadt Europas 2024 präsentiert diese Ausstellung Bad Ischl und das Salzkammergut als Orte, an denen Kunst die Realität nicht schmückt, sondern hinterfragt – wo Poesie politisch wird und Schweigen keine Option mehr ist.

Künstlerinnen: Giuliana Balbi, Ra aella Busdon, Luisa Fortuny & MariaSofi a Segato Team, Elke Groen, Cornelia Hefel, Kir Lamont, Ulrike Magritzer, Roberta Morzetti, Donna E. Price, Qing Yue, Gabriele Scheutz & The Gabies, Ingrid Schreyer, Gabriele Schuller, Ronja Vogl, Gloria Zoitl

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